Broncos-Serie gerissen!

Gerade gegen die Phantoms, die uns die letzte Niederlage zugefügt hatten, mussten die Broncos erstmals wieder als Verlierer vom Eis fahren.

 

Gerade gegen die Phantoms tat‘s auch besonders weh, waren sie doch Mitstreiter um einen ‚Platz an der Sonne‘  im Aufstiegs-Playoff.

 

 

Wie war es dazu gekommen?

Coach Weingerl musste neben Teddy Grabner auf Franz ‚Sei‘ Seifried und Chris Maier verzichten. Sei weilt auf einem wohl verdienten Familienurlaub. Chris Maier verletzte sich leider beim Freundschaftsspiel am letzten Dienstag gegen die White Tigers ohne Fremdeinwirkung. Das gute, überaus faire Spiel hatten die Broncos knapp gewonnen.

Rene Königsberger war diesmal wieder (wirklich) dabei.

 

Nach dem Zusammenstoppeln der Linien hatte man das Gefühl, dass die Broncos nicht so richtig an sich glauben wollten.

Überraschend, dass es von der ersten Minute an die Broncos waren, die das Heft in die Hand nahmen und im ersten Drittel die Spiel bestimmende Mannschaft waren.

 

Vor den vielen am Feiertag mitgereisten Fans entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, allerdings mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Man spürte schon, dass es eine extrem enge Partie werden würde.

 

Im Gegensatz zu anderen Spielen ließen sich die Broncos diesmal nicht auf ein blindes Hinrennen ein und verteidigten ab Beginn des 2. Drittels noch konsequenter. Die Phantoms hatten ab diesem Zeitpunkt die größeren Spielanteile und zugegebenermaßen auch mehr Halbchancen. Und bei dem vielen ‚Verkehr‘ vor Andycam König hätte der eine oder andere auch ‚schlupfen‘ können. Aber die Broncos-Defensive mit Pu Hackl, Gernot Fink, Salchson und Berni Fink stand stabil.

 

In dieser Phase waren es aber die Broncos, die im Konter die weit besseren Chancen hatten. Vor allem Oli Kern und Tommy Wagner hatten plötzlich freie Bahn auf den Phantoms-Goalie – und das alleine auf weiter Flur. Tommy entschloss sich auf einen Schuss – den aber die souveräne Torfrau Julia Pechmann fest hielt. Oliver Kern wäre ‚Gewehr bei Fuß‘ gestanden und hatte auch im Anschluss  in der einen oder anderen Situation Pech beim Abschluss. Chris Fink, Lucky Puffing und Herbertsson vergaben ebenso alleinstehend vor Pechmann.

 

Brenzlig wurde es in dieser Phase lediglich in Unterzahl. Und hier kann man schon die erste Schwachstelle der Broncos an diesem Tag ansprechen: 4 zu 1 Strafen bis zur 51. Minute brachten zwar nichts Zählbares für die Phantoms, brachen aber immer wieder den Spielfluss der Unsrigen.

 

Die Tendenz der ‚Unparteiischen‘, die Strafbank gerne mit Broncos zu besetzen, brachte in der 51. Minute das bis dahin exzellente und faire Spiel zum Kippen.

 

Das Schiri-Team ging bei einer ‚Flugeinlage‘ einem Phantom wieder einmal auf den Leim und zeigte dem verdutzten Oli Kern eine Strafe an. Noch in der gleichen Situation kam es zu einem eindeutig zu sehenden und noch eindeutiger zu hörenden Stockschlag auf einen Broncos-Helm. Leider passierte dies exakt vor der Broncos-Bank.

 

Mittendrin der Schiri, der, offenbar gleichzeitig von einem ‚grauen Star‘ und einem Gehörsturz betroffen, genau nichts tut.

Leider für das Spiel!! Denn in dieses Vakuum implodierten die Emotionen der Broncos, die in diesem Moment Nerven und Match weg warfen.

 

Wegen Schiri-Kritik und anderer Dinge mussten 5 Spieler der Broncos Strafen hin nehmen,  wobei die ‚übertriebene Härte‘ von Reini Fink einigermaßen dubios war.

 

Ab diesem Zeitpunkt hatten die Broncos sämtlichen Kredit beim Schiri-Team verzockt. Einseitig gegebene Bankstrafen und schlussendlich ein nebuloses Tor besiegelte das Ende der Broncos-Serie.

 

Nachdem die Phantoms unmittelbar nach der turbulenten 51. Minute aus einem Break das 1:0 gemacht hatten, schoss Zwattendorfer kurz vor Schluss das 2:0. Sehr viele unter uns sahen den Puck an der Stange, von wo er mit einem metallenen ‚Peng!‘  zurück ins Feld sprang (woher sollte er auch sonst zurückspringen). Die entscheidende Person sah den Puck aber im Tor: Der Referee gab das 2:0 – wieder Tumult, beinahe bis zum Abbruch!

 

Schade um dieses Spiel, das am Ende von schwachen Unparteiischen und noch schwächeren Broncos-Nerven unrühmlich beendet wurde.

 

Aber das Reißen der Serie sagt nicht, dass sich das Blatt gewendet haben muss. Die Broncos spielten gegen sehr gute Phantoms bis zum Desaster in der 51. Minute ausgezeichnet.

 

Nun steht zunächst das zweite Spiel gegen die Casino Panthers auf dem Plan: Am So., 15.1.2012 – exakt ein Jahr nach jenem Tag, an dem der Broncos-Siegeszug begonnen hatte.

Hier schließt sich der Kreis!

 

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