Es war einmal ……

Vor langer Zeit begab es sich, dass wackere Männer aus Ilz und Umgebung unter dem Banner des Wildpferdes auszogen, um sich in der Harter Eisarena  mit jenen zu messen,  die kurvend und mit Stöcken auf Scheiben schlagend ihr karges Dasein fristen.

So möchte ich heute wie im Märchen beginnen, denn es ist wahrlich lange her, dass ich für einen spielerischen Nachruf in die Tasten griff und es scheint,  als wäre das Märchen zu Ende, als wären die Broncos doch nicht ‚unstoppable‘. Der Bart ist ab!

Die beiden letzten (verlorenen) Spiele sind aber nicht angetan, den Ilzer Broncos den Schneid abzukaufen. Man war selbst gegen das Team der Ilzer White Tigers nicht völlig chancenlos. Auch wenn es nach dem Ergebnis gegen den Trainingspartner so scheint. Wobei die Mannschaft der Gegner wenig mit dem gewohnten Trainingspartner zu tun hatte. Ordentlich im Legionärskästchen wühlend bot man auf Seiten der White Tigers mit dem kroatischen Ex-Profi Bednjanek auch den Matchwinner auf: ‚Hvala!‘ Und als klar wurde, dass in unseren Reihen Rocketman Rozner nicht zum Einsatz gebracht werden konnte, dämmerte es vielen. Da man spielerisch und kämpferisch an die sehr guten Leistungen der beiden ersten Spiele nicht anknüpfen konnte war die Niederlage unvermeidlich. Und auf Grund der vielen, teilweise unnötigen Strafen wurde die Niederlage sogar empfindlich.

Obwohl den 2:0 Rückstand Coach Guttmann und später Präse Herzig /Assist Ch Fink nochmal egalisieren konnten und mit dem 2:2 Endstand im ersten Drittel so etwas wie Hoffnung aufkeimte, hatten die Broncos nicht die Durchschlagskraft und auch nicht die nötige Disziplin. Und nicht Bednjanek, der vor allem in Unterzahl die Broncos-Linien durcheinanderwirbelte. 5 Tore in Unterzahl. 7 Bankstrafen für die Broncos standen am Ende 1 White Tigers Strafe gegenüber.

Coach Gutti hatte das dritte Tor der Broncos erzielt, konnte aber das 7:3 für die Ilzer White Tigers nicht verhindern.

Die nächste Begegnung, jene gegen die Demolition, war wie gehabt hauteng. Und im Endeffekt verlor man das Spiel wieder in Unterzahl. Im Spiel 5 gegen 5 hielt man ordentlich dagegen. Auch wenn es nichts viel Gelegenheit gab 5 gegen 5 zu spielen. Wieder 7 Strafen waren die eine oder andere zu viel. Wobei man getrost anmerken kann, dass augenscheinlich ist, dass heuer von Seiten der Referees sehr schnell zu Strafen gegriffen wird. Der 2:1 Siegestreffer der Demos glückte jenen in einer Überzahl, die vom Ref heraufbeschworen worden war, indem er gegen die Unsringen eine Wechselstrafe verhängte. Und das, weil der verletzt zur Bank fahrende Herbertsson um Bruchteile von Sekunden zu spät seinen angeschlagenen Huf vom Eis hob.

Den Führungstreffer hatte wieder der in Hochform agierende G. Fink durch einen Weitschuss erzielt. Der Hergang des Ausgleichstreffers der Demolition entzieht sich meinem doch schon etwas angeschlagenen Erinnerungsvermögen. Ich weiß nur mehr, dass ich in unmittelbarer Nähe war und Captain Pu nicht am Tor Schuld hatte.

Das Spiel ging 2:1 verloren, Coach Gutti zeigte sich aber vom Spiel nicht enttäuscht und streichelte damit das Ego der stolzen Broncos.

Seither ist viel passiert. Die kroatisch-steirische Auswahl der White Tigers fuhr zwei Siege ein und überholte damit ihren Trainingspartner. Die Broncos Herde nützt die Eishockeyfreie Zeit für diverse Weihnachsfeiern und Fußball Hallenzauber der Jüngsten in Sinabelkirchen.

Und unserem R.Fink und seiner Erika wurde ein König geboren. 50 cm groß und 3400 Kg schwer ging der Stern von Benedikt am 27.11.2015 auf.  Märchenhaft – hier schließt sich der Kreis.

Wir fiebern indes dem nächsten Spiel am 16.12.2015, um 18.30 Uhr gegen die Black Turtles entgegen, mit Sicherheit aber der danach stattfindenden Weihnachtsfeier!

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